Sie leitet die zentrale Schnittstelle und Drehscheibe der höheren Berufsbildung
Sabrina Ramel ist als Leiterin Geschäftsstelle Prüfungen HBB eine der Schlüsselfiguren im ausserordentlichen Karrieresystem des Bauhauptgewerbes.
Mit ihrem Team ist Sabrina Ramel zentrale Anlaufstelle für alle administrativen und koordinatorischen Belange, die die eidgenössischen Prüfungen für Bauvorarbeiter, Baupolier, Bauführer und Baumeister betreffen. Sie kontrollieren bei den Anmeldungen zu den Prüfungen, ob die Zulassungsbedingungen erfüllt sind. «Es versteht sich von selbst, dass wir damit auch eine wichtige Anlaufstelle sind», sagt Ramel. «Wir erhalten regelmässig Anfragen von Betrieben, ob bestimmte Mitarbeitende zugelassen werden könnten, ebenso wie von Baufachleuten, die eine Anmeldung zur Prüfung in Erwägung ziehen.»
Neue Bauführerprüfung erstmals im April 2026
Zum ersten Mal wird die neue Bauführerprüfung in der Deutschschweiz und in der Romandie im April 2026 durch den SBV durchgeführt. Sabrina Ramel und ihr Team sind intensiv in die Vorbereitung der Prüfungen eingebunden und stehen mit der Prüfungskommission in engem Austausch. Die Prüfungen werden von Redaktoren aus der ganzen Schweiz erstellt. Alle Prüfungsexpertinnen und -experten werden für ihre Aufgaben geschult, damit die Ergebnisse vergleichbar bleiben. Es gilt nun, letzte Anpassungen im Layout und Korrekturen im Inhalt umzusetzen, damit die Prüfungen rechtzeitig an die Prüfungsorte in der Deutschschweiz und in der Romandie ausgeliefert werden können.
Digitale Affinität
Ein besonderes Anliegen von Ramel ist die Digitalisierung und Vereinfachung der Prozesse für alle Beteiligten. Dies gilt für die Kandidierenden, die Prüfungskommission und nicht zuletzt für die Geschäftsstelle Prüfungen HBB selbst. Dass Sabrina Ramel diese Entwicklung vorangetrieben hat, überrascht nicht. Ihre digitale Affinität zeigte sich bereits früher, als sie beim SBV die Mitarbeitenden in der Einführung des Programms Teams schulte. Damals war sie als GL-Assistentin tätig. «Ich wurde vom SBV sehr gut gefördert und konnte mich dadurch weiterentwickeln», sagt sie. «Wir erzählen den Betrieben nicht nur, dass sie ihre Mitarbeitenden unterstützen sollen, sondern wir tun es beim SBV selbst auch.»